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Sonntag, 3. Mai 2020

Past, Present, Future

Was war, was ist und was kommt


Hallihallo ihr Lieben :-)

ganz besonders in dieser seltsamen Zeit der physischen Distanzierung möchte ich euch doch über diese geniale Plattform des Internets auf dem Laufenden halten. Ich werde immer wieder gefragt, ob wir hier in Kanada auch etwas von Corona mitbekommen – Ja, auch hier ist der Corona-Virus angekommen… Im Folgenden ein bisschen was zu dem was bisher passiert ist, wie es aktuell aussieht und was die Zukunft so bringen mag:

WAS WAR

Seit dem letzten Eintrag haben sich ein paar Dinge verändert. Die Frühlingssaison hat wie eigentlich erwartet nicht die Arbeit mitgebracht, auf die wir uns alle hier gefreut hatten. Ein paar wenige Gruppen waren im Camp und haben die Programme wahrgenommen und dann hat Mitte März die Regierung Vorsichtsmaßnahmen wg der Coronaviren angekündigt. Die ersten Gruppen haben abgesagt und schlussendlich wurden alle möglichen nicht-essentiellen Aktivitäten in British Kolumbien untersagt. Dazu gehörten unter Anderem die Schulen, die nun schon seit vier Wochen geschlossen sind (begonnen hat das Ganze mit den Frühlingsferien). Schulklassen sind im Frühling (und Herbst) die Hauptgruppen, die hier im Camp zu Besuch sind. Aber auch alle weiteren Gruppen haben sich nach und nach nicht mehr weiter getroffen und können somit auch nicht zum Camp kommen. Camp Squeah hat sich dann einer Phase der ‚freiwilligen Selbst-Isolation‘ ausgesetzt. Bedeutet: Wir (nur die Mitarbeiter, die sowieso schon auf dem Gelände waren) halten uns hauptsächlich im Camp auf, gehen so gut wie gar nicht woanders hin und das Camp ist für alle weiteren Besucher und Gäste geschlossen!
Die Möglichkeit auf eine Wohnung, die ich im letzten Eintrag erwähnt hatte, hat sich leider (oder Gott sei Dank) kurz vor diesem ganzen Corona-Chaos erledigt gehabt. Auch wenn ich die Wohnung genial fand (nah am Camp, schönes Gelände, guter Preis, freundlicher Vermieter, …) und zuerst super enttäuscht war, sehe ich es mittlerweile als (mal wieder typische ;-)) Führung Gottes an. Keine Gruppen im Camp bedeutet keine Arbeit, und keine Arbeit bedeutet erstmal auf unbestimmte Zeit kein regelmäßiges Einkommen – die Miete hätten wir auf Dauer nur sehr schwer aufbringen können, wenn wir den Vertrag für die Wohnung unterschrieben hätten.

WAS IST

Nun sind wir zufrieden mit dem Ausgang der bisherigen Wohnungssuche und haben erstmal auf Pause gedrückt. Wir haben weiterhin die Erlaubnis in der Hütte zu wohnen, sind aber z.Zt. meistens im Camp und nutzen das Gelände und die Möglichkeiten dort. Wir haben z.B. Gemüse angepflanzt und hoffen dieses Jahr darauf unser eigenes Gemüse auch mal Essen zu können (die letzten Jahre sind wir immer kurz vor der Reife ausgereist und mussten unsere Pflanzen verschenken ;-)). Wir kochen und backen, ich spiele ab und an Klavier und wir sind viel draußen (bei dem gerade guten Wetter) zum Spazieren oder Kubb (Wikingerschach) spielen. Kevin hat zudem seine Jagdlizenz bestätigt bekommen und dadurch haben wir die Möglichkeit immer mal wieder Schießen zu gehen – es ist jedes Mal eine schöne Abwechslung. Das Schöne am Camp ist, dass wir nicht komplett von einer Gemeinschaft ausgeschlossen sind, sondern durch die CampCommunity eine Art Familie haben, mit der wir immer noch Zeit verbringen können. Diese besteht hauptsächlich aus der Familie Larson mit ihren 4 Jungs, Tom, Matthew, Donovan, Laryssa und Monica. Dustin und Jenna mit ihrem kleinen Rowan wohnen zwar auch auf dem Gelände, bleiben jedoch etwas auf Abstand, da Rowan erst ein paar Monate alt ist.

WAS KOMMT

Corona hält glaube ich die ganze Welt in Schach – an einigen Orten mehr, an anderen weniger. Wir haben es hier echt ganz gut. Doch auch wir wissen nicht konkret wie es weiter geht. Die Sommerfreizeiten im Camp stehen noch auf der Kippe und kaum einer glaubt wirklich daran, dass sie stattfinden (obwohl die Hoffnung da ist). Wir arbeiten trotzdem gerade daran unser Visum zu verlängern – denn unser Vertrag ist schließlich für die nächsten zwei Jahre verlängert worden und wir hoffen darauf, dass es spätestens im Herbst wieder mit ein paar Gruppen und Aktivitäten losgeht (man kann nur positiv denken…).

Das Wichtigste was bei uns in nächster Zeit ansteht ist jedoch kein ‚Was‘, sondern ein ‚Wer‘ :-) Wir freuen uns schon so sehr auf unseren kleinen Krümel. Es sind nur noch 5 Wochen bis zum errechneten Geburtstermin (5.Juni) und wir nutzen die kommenden Tage und Wochen, um uns so gut wie möglich auf unseren Schatz vorzubereiten: Ich habe noch ein paar Doktor-Termine (plus Ultraschall, um die aktuelle Liege-Position vom Krümel herauszufinden), wir wurden schon überschüttet mit Babykleidung und haben einen Autositz, plus Kinderwagen gekauft. Wir haben uns ein neues (und vielleicht etwas kindersichereres) Auto gekauft und ‚tauschen‘ es gerade gegen unseren Blaze aus (2003er BMW X5 - vier Türen, nicht so super laut und ein wenig neuer als unser robuster Chevy ;-)). Außerdem haben wir eine Babymatratze bestellt und Holz gekauft, um unserem Sohn eine eigene Babywiege zu bauen. Freunde von uns planen gerade eine ‚Soziale-Distanz-Babyparty‘ für den kleinen Mann – ich bin wirklich gespannt was das ergibt :D

Leider lassen sich einige Pläne nicht ganz so durchführen, wie erwartet: zum Beispiel kann uns z.Zt. keiner besuchen kommen. Unsere Familien hatten es geplant, jedoch sind die Pläne aufgrund gestrichener Flüge fürs Erste ins Wasser gefallen – wir hoffen, dass sie unseren Sohn nicht nur per Video & Skype kennen lernen, sondern sobald es geht die Möglichkeit bekommen ihn im Arm zu halten… Zudem wäre ich wirklich gerne mit Kevin oder auch ein paar Freundinnen mal so richtig ‚Babyshoppen‘ gegangen – naja, man kann nicht alles haben (und ich bin froh, dass wir noch so viele andere Möglichkeiten hatten und haben, um uns ausreichend auszustatten).

Ich freue mich schon darauf euch unser Krümelchen vorzustellen, aber jetzt höre ich erstmal auf euch von dieser Eltern-Vorbereitungszeit zu erzählen.

Wir hoffen euch geht es gut, ihr bleibt gesund und seid gesegnet, wo ihr euch auch gerade aufhaltet!

Wir sind weiterhin dankbar – euch, aber vor allem Gott, der uns immer genau das gibt was wir brauchen, wenn wir es brauchen.


Danke für eure Gedanken an uns und eure Gebete :-)

Bis ganz bald <3

Eure Fiona

PS: Schreibt uns gerne per WhatsApp oder Email - oder sendet uns einen Brief oder eine Postkarte (da freue ich mich auch immer besonders drüber). Wer eine Adresse oder Nummer braucht, meldet sich :-)


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What was, what is and what is to come


Hey Friends :-)

Especially in these weird times of physical distancing, I want to use this great platform of the internet to inform you about what is happening in our lives. I get asked a lot if Canada is also noticing the effects of Covid – yes, Canada knows about the Corona Virus as well and has its regulations in place… The following talks about what happened so far, what is happening right now and what the future might bring:

WHAT WAS

Since the last entry a lot of things have changed. Spring season didn’t bring more work, but Covid19. We did have a couple of groups, but then the Corona Outbreak got more serious and Canadas government decided to close everything down mid-march. That also means schools are closed, and school groups are one of the most common groups coming to Camp Squeah in spring and fall. Everybody else got told to not meet in big groups anymore as well, and so Camp was pretty soon out of work. Camp Squeah then started a voluntary self-isolation phase, which means: We (only the staff already working here anyways) are mostly staying at Camp, don’t go out and Camp is closed to all other visitors or guests.
The possibility to rent out an apartment (I talked about that in my last entry), sadly (or Thanks to God) didn’t work out even before the whole Corona-Chaos started. And even though I loved that place (it was close to camp, a beautiful house for a good price and a friendly landlord, …) and I was really disappointed in the beginning, I now think it was (as always and typical ;-)) God’s doing. No groups at camp, means no work at camp, and no work means until finally some changes come, no paycheck – it would have been hard for us renting a place, if we’d signed the contract before COVID started.

WHAT IS

Right now we're happy about the outcome of our search for a new apartment and are taking a break. We are still allowed to live in the cabin, but also live in one of the rooms of camp at the moment, where we can use the surroundings and possibilities. For example: we planted some vegetables and hope that this year we're actually able to eat what we planted (in the last years, we always planted, but shortly before the time came to harvest, we traveled out of country and had to give away our plants ;-)). We have the time to cook and bake, I play the piano every now and then and we're outside a lot (especially when the sun is shining) to go for a walk or play Kubb. Kevin also got his hunting license and we now have the possibility to go shooting at times - which is always a nice change in scenery. The good thing about Camp is that we're not totally alone all the time, but have a kind of 'family' in the camp community that we can spend time with. The people we're surrounded by are mostly the Larson Family with their four boys, Tom, Matthew, Donovan, Laryssa and Monica. Dustin and Jenna with their tiny baby Rowan live at camp as well, but are keeping their distance, because Rowan is still very young and they don't want to risk exposing him too much. 

WHAT IS TO COME

I know that Corona is influencing the whole world at the moment - some places more and some others less. We can say that we're very lucky living where we are. But we still don't really have an idea what is to come. Summercamp is still getting prepared, but nobody really knows if it's gonna happen (we're hopeful, but also don't really think it will). We're still working on extending our visa though - our work contract got extended and we're hoping that latest in fall, work gets picked up again with a few groups and activities (one can only hope and think positive...).

The most important thing happening in our future isn't a 'what' though, but a 'who' :-) We are so looking forward to having our baby son. It's only 5 more weeks until my due date (5th of June) and we're using the upcoming days and weeks to prepare ourselves as best as possible for our tiny treasure: I have a couple of doctors appointments to attend (plus ultrasound, to see what position he's in), we got lots of baby clothes and bought a stroller and infant car seat. We also bought a new (and maybe a little more babysafe) car and am (sadly and happily) switching it for our Blaze (it's a 2003 BMW X5 - four doors, not as loud and a bit newer than our robust and reliable Chevy;-)). On top of that we ordered a baby mattress and bought some wood, to build our son his own baby crib. Friends of ours are planing a 'Social-Distance-babyparty' for our little one - and I am very excited to see how that works out :D
Some plans are sadly not working out as well as we thought they would: no one can visit us at the moment. Our families planned on coming, but their flights got cancelled by the airlines - we hope that that changes soon enough, so they won't only meet our new family member over video & Skype. I also really wanted to go baby shopping with Kevin or a couple of friends - but well, we can't have everything, can we (and I'm really glad there were and are so many other options to get the things we need for our baby). 

I'm so excited to tell you more about our Krümelchen, but right now I'm gonna stop writing about this parent-prepping. 
We hope you're doing fine, you keep safe and stay healthy and are blessed wherever you are at the moment!
We are still very grateful - to you, but especially to God, who is always giving us exactly what we need, when we need it.

Thank you for your thoughts for us and your prayers.

See you hopefully soon <3

Fiona

PS: If you want to write us a message or send a postcard or letter, we're always happy about that (in case you need a number or an address to reach us, just let me know in a comment) :-)

Dienstag, 10. März 2020

Life and Wonders

Arbeit, Herz & Seele 


Es ist mal wieder soweit und ich möchte mir ein wenig Zeit nehmen, euch einen Einblick in unser Leben zu geben. Dieses Mal konzentriere ich mich auf drei wichtige Bereiche, die ich gar nicht so komplett trennen kann, aber der Einfachheit halber, versuche ich es im Folgenden:

ARBEIT:
Arbeit ist das halbe Leben, wird häufig gesagt. Wenn man so eng mit seiner Arbeit verbunden ist, wie hier im Camp bspw. stimmt das auch oft. Der Winter ist jedoch so ruhig gewesen, dass die Arbeit mir fast schon zu kurz gekommen ist – doch das wussten wir ja vorher schon. Campleben im Winter besteht meist aus Wochenendgruppen. Viele von euch sagen jetzt vielleicht ‚ist ja cool nur am Wochenende zu arbeiten – super entspannt‘…joaaaa für eine Zeit ist das gar nicht schlecht, aber irgendwann hab ich gemerkt, dass ich faul werde. Die paar Stunden die man dann arbeitet, werden plötzlich anstrengend (8 Stunden auf den Beinen in der Küche stehen?! Ohje! :D). Wochenendgruppen bedeutet im Winter: Küchenschichten und nach jeder Gruppe die bewohnten Räume säubern. Das geht dann mit 5-6 Leuten ziemlich schnell und 2-3 Arbeitstage sind rum. Was fängt man jetzt nur mit dem Rest an? Einige von den Tagen haben wir im Camp freiwillig mitgeholfen: Gelände aufräumen, Camp winterfest machen, Schnee schippen, nach einem Sturm Äste vom Gelände aufsammeln und jetzt so kurz vor der Frühjahrssaison wieder das Gelände ‚auspacken‘ ;-)

Unser Winter Team ist super cool – Im Dezember waren es Giulia, Monica, Attila, Donovan, Matthew, Kevin und Ich. Seit Ende Januar ist Giulia auf Urlaub bei ihrer Familie in Brasilien und vor ein paar Wochen ist Rebekka aus Deutschland für ein Praktikum hier. Ab und an sind wir als Team auch in unserer Freizeit unterwegs: der Winter ist hier zwar nicht so hereingeschneit, wie in den meisten Teilen Kanadas, aber nur ein paar Kilometer von Hope (im Manning Park) kann man super Ski/Snowboard fahren!! Wir sind zu Wanderungen aufgebrochen, haben eine weitere Schnitzel-Nacht veranstaltet und uns zu Spieleabenden getroffen :-) Einige unserer freien Zeit verbringen Kevin und Ich aber auch mit unserem Training für das ‚Search&Rescue – Team‘ in Hope. Da sind wir seit Herbst ‚Mitglieder im Training‘ und haben vor kurzem noch bspw. unser Lawinen-Sicherheitstraining absolviert. Das Team ist auch richtig toll – wir fühlen uns dort sehr wohl, können ein wenig in der Community mithelfen und haben etwas, dass uns auch außerhalb vom Camp auf Trab hält.


HERZ:
Wenn wir schon von ‚auf Trab halten‘ sprechen: Unserem kleinen Familienzuwachs geht es richtig gut. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Wir bekommen einen SOHN *.* In meiner Schwangerschaft läuft echt alles super entspannt – ich habe meine ‚morgendliche Übelkeit‘ so gut wie kaum wahrgenommen und mit regelmäßigem Snacken entgegen gewirkt. Mein größtes ‚Problem‘ ist mein riesengroßer Appetit :D Wenn ich einmal am Tag angefangen habe zu Essen, würde ich am liebsten gar nicht mehr aufhören. (Vorsichtig an alle da draußen: Langeweile führt zu NOCH MEHR ESSEN :-D). Unser kleiner Krümmel ist jetzt schon 27 Wochen in meinem Bauch und wächst fleißig und gesund und wird immer aktiver. Meine Aktivität ist zwar noch vorhanden, wird aber doch langsam etwas schwerfälliger. In unserer Arbeitsfreien Zeit haben Kevin und Ich angefangen ins nahe gelegene Recreation-Center zu gehen. Ich gehe dort immer abwechselnd in den Cardio-Raum oder Schwimmen, um nicht absolut inaktiv zu werden :-). Wenn ihr irgendwelche Tipps habt für gute Übungen / gesunden Sport in der Schwangerschaft, sagt mir gerne Bescheid!

Wir sind echt glücklich, dass es uns so gut geht und so entspannt läuft. Und: wir sind von Herzen dafür dankbar!!! Ich habe es schon mal geschrieben: Man kann sich gar nicht vorstellen, wie sehr man jemanden lieben kann, den man noch gar nicht kennt, bis man dann selbst in der Situation steckt! Gott hat uns mit einem kleinen Wunder beschenkt und wir fühlen uns so sehr gesegnet!! Mein Herz macht die meiste Zeit Freudensprünge, wenn unser kleiner Krümmel dann nachmittags anfängt aktiv zu werden und sich die ganze Zeit in meinem Bauch hin und her zu bewegen!!! (Auch wenn es dann nachts mit den Freudensprüngen des Herzens etwas weniger wird… ;-) ).

SEELE:
Wenn ich schreibe, dass wir uns so sehr gesegnet fühlen, möchte ich auch noch kurz auf einen weiteren wichtigen Bereich in unserem Leben eingehen. Jeder von euch weiß, dass wir unser Leben mit Gott leben – und das klingt manchmal so kompliziert und seltsam, ist aber etwas, was so stark zu unserem Leben dazugehört, dass wir es gar nicht als eigenen Bereich abtrennen können. Dieses kleine Wunder, dass gerade in mir heranwächst, sehen wir als Gottes Geschenk an – und auch als seinen Plan, dass unser Familienzuwachs JETZT gerade unterwegs ist. :-)

Wir danken Gott so sehr, dass alles so entspannt und gut läuft. Auch in allen anderen Bereichen unseres Lebens können wir ihm nur dankbar sein – wir haben immer damit geplant woanders hinzugehen. Jetzt sind wir hier in Kanada und Schritt für Schritt geht es vorwärts, dieses kleine Fleckchen Erde in diesem riesengroßen Land unser Zuhause nennen zu können. Der Mensch denkt, Gott lenkt – wird manchmal so schön gesagt. Und das merken wir zur Zeit besonders. Alle unsere Pläne könnten vor geschlossenen Türen enden, aber bisher öffnet Gott immer mehr Türen für uns hier: Unser Baby, unsere Arbeit im Camp unter mittlerweile guten Freunden (wir haben einen weiteren Vertrag für die nächsten 2 Jahre unterschrieben!!), wir schauen uns gerade nach einem Haus um und arbeiten an der Verlängerung unserer Visa. Alles das legen wir in Gottes Hände und schauen, ob das was wir uns gedacht hatten, auch ungefähr so auf Gottes Navigationsroute für uns liegt.

Zur Zeit ist es mit Gottesdienst besuchen hier leider etwas komplizierter: da wir nur am Wochenende arbeiten, fällt der Sonntagsgottesdienst so gut wie immer flach. Dafür haben wir hier im Camp einen Hauskreis ‚angefangen‘ (eher weiter geführt): unsere sogenannte ‚Tim Time‘. Zeit die wir gemeinsam (meistens bei Tim im Haus, daher der Name) mit Anbetungsliedern, Gebet und Bibellesen verbringen – was häufig in Stunden Gesang, langen Gesprächen und einer kurzen Runde Gesellschaftsspiel endet. Mir fehlen persönlich gerade ein bisschen unsere Anbetungszeiten aus meiner Jugend und mit Freunden aus Dahle – wer mir ein paar Noten von aktuellen Songs rüberschicken möchte: sehr sehr gerne!!! (Ich habe nur das Wiedenester Jugendliederbuch 17. Textausgabe hier). Das gute ist – es gibt in fast jedem Gebäude vom Camp ein Klavier, die ich fleißig nutzen kann, wenn gerade keine Gruppen dort sind. Und auch wenn das gerade etwas kurz kommt, hören wir fleißig Musik, damit unser kleiner Krümmel auch jetzt schon die musikalische Früherziehung bekommt, die er benötigt. Denn wie heißt es so schön: ‚Jeder Christ ein Gitarrist!‘ (Oder war es Pianist? Naja – wir hoffen ja immer noch auf den Gitarristen, da uns beiden das leider nicht so gut gelingen mag :D).

Eine Bekannte hat es jetzt letzten so ungefähr ausgedrückt: ‚Ich möchte jetzt schon lernen, mit Gott über unseren kleinen Krümmel zu reden und ihn in SEINE Hände zu legen.‘ Dann fange ich vielleicht nicht schon vor der Geburt mit den Muttersorgen an ;-)
Es gibt so viel zu erzählen, und so viel was noch auf meinem Herzen liegt – ob zur Arbeit oder der Seele oder auch einfach anderem….aber das wird jetzt einfach warten müssen, damit dieser Blogeintrag nicht noch länger wird ;-) 

Wir danken Gott und euch für all den Segen, die lieben Nachrichten und guten Gebete / Worte! 
Denkt an uns – wenn ihr konkrete Punkte wissen wollt, schaut auf meiner ‚Think about it…‘ Seite nach. 

Bis ganz bald <3

(Neue Fotos gibt es auch... :))

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Work, Heart & Soul


Time for an update again. I’ll try to concentrate on three parts of our life, which aren’t that easy to separate, but I’ll try anyways – just to make it easier to understand:

WORK:
‘Work is half the life’ is something we sometimes in Germany say. And if you’re as connected to your workplace as we are at Camp, that might be true to some point. Winter was really quiet though, so I sometimes would have loved a bit more work – but we knew that beforehand. Camplife during winter season means: weekend groups. A lot of people might say ‘that sounds awesome, only working on the weekend’ – well….to a point it does. And then you start getting bored :D And suddenly the bit of work you’re doing is getting more and more exhausting. Winter means: Kitchen shifts and cleaning the rooms after a group. With 5-6 people working that is done fast – so what to do with the rest? Some of the days we volunteered at camp: clean up the site, winterize Camp, shovel snow, pick up branches after a storm and now, close to spring, opening up the site again ;-)

Our Winterteam is great – in December we were 7 people: Giulia, Monica, Attila, Donovan, Matthew, Kevin and me. Giulia left us in January for 1 ½ months to visit her family in Brazil. But since a couple of weeks ago Rebekka from Germany is here to do an internship. Every now and then we spend our free time together: even though winter doesn’t necessarily mean a huge amount of snow in Hope (in opposite to most of the other parts in Canada), just a few kilometers of here is a big ski area (Manning Park) with lots of snow and a wonderful opportunity to go skiing / snowboarding!! We also went hiking, had another Schnitzelnight and met a few times to play games together. :-) Kevin and me also spend some time with our Training for Hope Search and Rescue. Since Fall we started to be ‘Members in Training’ and just a couple of weeks ago we accomplished our Avalanche Safety Training Exercise. The HSAR-Team is awesome – we’re very happy being a part of it and being able to help the community with that. Also: it keeps us on alert! 

HEART:
Speaking of ‘keeping us on alert’…Our tiny coming family member is doing very well. For everybody who hasn’t heard it yet: We’re having a BOY *.* My pregnancy is really easy – I didn’t really have any morning sickness – my biggest ‘problem’ is my huuuuge appetite :D If I start eating, I can’t stop (careful everybody: boredom is giving a reason for EVEN MORE FOOD :-D). Our small treasure (we always call him ‘crumble’ in German) is now 27 weeks in my belly, is growing steadily and getting more and more active. My Activity is still there, but I do realize getting a bit more lazy and slow in what I am doing. Kevin and me started going to the nearest Rec-Center. I try to do Cardio and every other week swimming, to not become totally inactive :-). If you have any good ideas and advices for activities or healthy sport during pregnancy – tell me!! 

We are very happy that everything is working out so well for us and that everything is still relaxed. And: we are very very grateful!!! I said it before: You can’t imagine how much you can love someone, who we don’t even really know yet, until you’re in this situation! God gave us a miracle and we feel so blessed!! My heart is leaping with joy, when our tiny crumble starts to get active in the afternoon and moves around in my belly!!! (Even though at nighttime, the ‘leaping with joy’ is getting less….;-) ).

SOUL:
When I write, that we feel so blessed, I want to talk about another area of our life. Every one of you knows that we live our lives with God – and it might sound complicated or weird sometimes, but it is something that is so much a part of our lives, that we can’t really separate it from other parts. For us this small miracle, that’s growing inside of me, is a gift of God – and also his plan, that our family is growing right NOW. :-) We are so grateful to God, that everything is going so well and relaxed.

For all the other parts of our lives as well – we always wanted to go somewhere else. Now we’re here in Canada and step by step, this small town in a huge country is becoming our new home. In German we sometimes say ‘Humans make plans, but God has the wheel in his hands – and we do notice that a lot at the moment. All our plans could end in front of closed doors, but for now God has been opening up doors wherever we go: Our baby, our work at camp with a lot of by now good friends (we just signed a new contract for the next 2 years), we’re looking for a house at the moment and working on extending our visa. All of this, we put into God’s hands and see, if our plans work out the way we want them to, or if God has another route in his mind.

Since we’re working mostly on the weekends, to visit the Sunday church service is a bit more complicated at the moment. That’s why we started (well, continued) a little ‘family group’ with the people at Camp: our ‘Tim Time’. Time that we spend together in prayer, with bible study and lots of worship at Tims House (that’s why it’s called Tim Time ;-)). Mostly it ends in very long singing sessions, long talks and a short round of a fun game. I’m actually missing our worship sessions from my hometown church youth group a lot!! If you have any new / good songs (chords) that you want to recommend and send me: PLEASE do it!! (I only have the ‘Wiedenester Jugendliederbuch 17’). The good thing is: there is a piano in almost every building at camp, and I can use them whenever I don’t disturb a group with doing so. And even though I don’t play a lot at the moment, we’re listening to a lot of music lately, to give our tiny treasure the early musical education that he needs. :-P 

A friend of mine said it like this: ‘I’m already trying to learn giving our wonderful child into God’s hands and talking to HIM about him.’ Maybe then I won’t start to worry so much and early about our child, as mothers do (from what I’ve heard…) ;-). 

There is so much to talk about and so much to tell that’s on my mind and heart….but that will have to wait so I don’t extend this entry even more. 

We are very thankful to God and you for all your blessings, lovely messages and good words / prayers. Think about us – if you want to know some special prayer requests, have a look at my ‘Think about it…’ page.

See you hopefully soon <3

(There is also new photos :)) 

Freitag, 27. Dezember 2019

BIG NEWS...

Camp Leben Part I

Hallo ihr Lieben,

ich bin mal wieder spät dran mit einem Update aus unserem Leben…

Wir haben große Neuigkeiten für euch!! Aber bevor ich die hier etwas genauer beschreibe, möchte ich euch kurz einen Einblick in Camp Leben geben.

Das Leben im Camp ist die letzten Wochen sehr ruhig geworden. Der September und Oktober waren voll mit Gruppen, viel Arbeit unter der Woche und auch am Wochenende. Im November waren dann nur noch die Wochenendgruppen und eine Gruppe des CMU da, die knapp 3 Wochen geblieben sind. Es ist immer wieder ein Geschenk die Studenten dieser Missionsschule da zu haben, da über ihren längeren Aufenthalt doch auch echte Beziehungen entstehen können. Die Arbeit lief gut, Krankheiten sind weitestgehend zurück gegangen und die letzten Wochen vor der Wintersaison sind wirklich gut gelaufen. Einige Mitarbeitende haben uns schon Ende Oktober verlassen, andere sind Ende November in ihre Autos oder Flieger gestiegen und nach Hause gefahren/-flogen. Es ist echt schade, nach zwei - drei Monaten Freunde gehen zu sehen. Auf der anderen Seite ist es auch einfach schön zu wissen, dass man über diese kurze Zeit neue Freunde hinzugewonnen hat und sie meist sowieso irgendwann wieder sehen wird. :) Wir müssen beide sagen: Der Herbst war super, die Arbeit hat gut getan, aber jetzt freuen wir uns auch auf die etwas ruhigere Wintersaison und sind gespannt wie das Arbeitsleben hier dann so aussieht. 
Einige nebensächliche News: 
  • Leider haben wir einen wichtigen Gefährten verloren: TOAD unser Camp-ATV (ein kleines Fahrzeug, dass im Camp viel zur Instandhaltung, Küchenfahrten und beim Cleaning genutzt wurde...) ist nun Schrott. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir werden sehen, wie wir die Wintersaison ohne diese getreue Arbeitshilfe überstehen. 
  • Wir hatten Schnee - zum ersten Mal haben wir Camp Squeah im Schnee betrachtet - wunderschön! Schnee hat irgendwie etwas beruhigendes. Da merkt man wieder so richtig, warum das Camp auch als Ort der Ruhe, des Rückzugs und der Erholung angesehen wird. 
  • Wir sind nur noch zu 5. Fünf Saisonale Mitarbeitende die den Winter über bleiben: Giulia (unsere liebevolle Freundin aus Brasilien), Monica (die kleine zierliche 'neue' Mexikanerin), Donovan (der gut organisierte kanadische Jahrespraktikant), Kevin und Ich :) Wir freuen uns auf die Saison, die vor uns liegt...



Nun zu unseren etwas größeren News:

Wir ziehen um… erstmal nur: wir ziehen aus! Umgezogen sind wir schon so gut wie. Canada ist das Ziel und wir haben uns soweit wirklich gut eingelebt. So gut, dass wir gemeinsam mit unserem Chef im Camp abgeklärt haben, dass wir einen verlängerten Vertrag bekommen und zur Zeit in Deutschland unsere Wohnung auflösen. Am 23.12 haben wir die Schlüssel abgegeben (korrekt: wir waren gerade auf Heimatbesuch =)) und mit unseren Familien die Weihnachtstage verbracht. Am 29.12. geht es dann schon wieder zurück nach Canada. In unser neues ‚Zuhause‘ (auch wenn wir zur Zeit noch auf Campbasis wohnen und Ausschau nach einer eigenen Wohnung für ab Sommer halten). 

Wir möchten uns wohntechnisch dort ein klein wenig vergrößern.
1.    Um ein richtiges eigenes Zuhause dort zu finden
2.    Um ein wenig mehr Platz für unsere Sachen zu haben (von denen viele noch für einige Zeit liebevoll bei unseren Eltern aufbewahrt werden) und
3.    Weil wir zur Zeit nicht nur auf das Fest zur Geburt Jesu gewartet haben, sondern auch auf das Fest zur Geburt unseres eigenen Kindes! :))

Jaaa: in 6 Monaten ist es soweit und wir bekommen ein Baby…!!! =)
Ist das nicht verrückt? Soo schön, und auch sooo unglaublich irgendwie…

Wir freuen uns total und sind begeistert bald Familienzuwachs zu bekommen =)

Auch wenn wir uns ein Kind gewünscht und damit geplant haben, ist es doch gleichzeitig irgendwie total unreal noch. Besonders für mich: da wäscht gerade ein kleines Lebewesen in meinem Bauch heran. Ich meine, jeder weiß ja wie das ganze bei der Schwangerschaft funktioniert und dass sich ein Kind bei der Frau in der Gebärmutter entwickelt… aber wenn man das so plötzlich selbst erlebt und selbst diese schwangere Frau ist, ist es doch irgendwie nochmal etwas ganz anderes: Bei mir im Bauch ist gerade schon ein ziemlich weit entwickeltes kleines süßes Schätzchen. oO *.* Eine Freundin schrieb mir letztens: Es ist total unglaublich wie doll man so ein kleines Wesen lieben kann, dass man noch so gar nicht kennt und sieht. Es ist wahr: ich bzw. wir lieben es jetzt schon, unser Kind, obwohl es irgendwie noch so kaum spürbar ist.

Übrigens: ein völliger Widerspruch in sich, ich weiß, aber ganz ehrlich: ich wundere mich wie wenig man von so einer Schwangerschaft merken kann. Da wächst ein Lebewesen in mir heran, dass schon ca. 10 cm groß ist, und ich merke davon kaum etwas. Auf der anderen Seite: wie kann jemand monatelang schwanger sein und es nicht wissen – wundern tut mich das schon, denn Veränderungen an mir spüre ich schon deutlich…
Ihr müsstet meinen Mann fragen, ob ich die typischen Wechsellaunen einer Schwangeren habe oder nicht, aber ständigen Hunger, das benötigen von viel mehr Essen als vorher, und eine durchaus größere Müdigkeit (ich brauche plötzlich so richtigen Schlaf oO) sind eindeutig Bestandteil meines Lebens geworden. Außerdem wundert es mich immer wieder, wie anstrengend ich doch kleinere Gänge oder Aufgabe, wie Wäsche zum Waschraum tragen oder schnell von A nach B zu joggen, finde. Dabei darf und möchte ich mich überhaupt nicht beschweren: mir geht es super gut und ich habe die ersten 15 Wochen ohne große Probleme, Übelkeit oder andere Beschwerlichkeiten überstanden und hoffe und bete, das es so entspannt weitergeht =) ;-)

Ich werde sicherlich mal weiter berichten, wenn es neuere Entwicklungen gibt. Jetzt wo ich den Artikel geschrieben habe gehe ich mal wieder zurück ans Ausräumen unserer Wohnung und helfe Kevin Tapeten abziehen… (keine Sorge ihr lieben, besorgten, erfahrenen Mütter, ich achte schon darauf nicht zu schwer zu tragen und mich nicht zu sehr anzustrengen…! ;-))
(Das ist nun, wo ich den Artikel endlich posten kann, schon vorbei…. Alles super gelaufen :))

Wir wünschen euch von Herzen, dass ihr entspannte Feiertage hattet, haben uns gefreut einige von euch um Weihnachten rum gesehen zu haben und hoffen ihr habt einen gesegneten Start ins neue Jahr.

Lasst Gott euch reich beschenken, so wie wir uns zur Zeit übermäßig reich beschenkt und gesegnet erleben <3

Bis bald mal,

Eure Fiona (&Kevin) =)


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Hello my dear friends =)

I know I'm very late - again - with some updates from our lives...

We have some big news for you. But before we talk about those, I want to give you a quick review of our time in Camp.

Life in Camp has become very quiet lately. September and October were full of groups, work throughout the week and on weekends. Since November started, there is mostly weekend groups and the students from CMU, who came for 3 weeks in total. It's always a pleasure having them around for a while, 'cause over the weeks you actually get the chance to build up relationships. 
Work was good, the sickness went aways after a while and the last weeks before winter season started went really well. Some staff members left Camp at the end of October already, others drove or flew home at the end of November. It is always sad to see friends leave - on the other hand its nice to know that after 2 months we built good relationships, friendships that can last and most of them we'll see again anyways sooner or later :) We both have to say: Fall season was great, work was hard but good, now: we're looking forward to the calmer and quieter winter season. We're excited to see what work life looks like over the next weeks.
Some news that you might find interesting:
  • sadly we lost a fair companion: TOAD our Camp-ATV. We used it a lot for kitchen, maintenance and cleaning work. Now it's toast....literally.... We'll see how we get through winter without its faithful companionship...
  • We had snow - for the first time Kevin and me were able to see Camp Squeah in snow. Wonderful and so calming. It's beautiful to see it that way and being reminded of how Camp Squeah is also a place of relaxation, refuge and recreation.
  • We are only 5 seasonal staff members this season: Giulia (our lovely Brazilian Friend), Monica (the cute little 'new' Mexican), Donovan (the very well organized and good Canadian intern), Kevin and me. =) We are really looking forward to the season that's coming...
Now to the slightly bigger news:

We are moving....well first of all we're moving out! We kind of already moved. Canada is our goal and it all started out really well. We've been talking to our boss about it and are extending our stay and work contracts for a while and now are moving out of our flat in Germany. We gave the keys back and left the flat on the 23rd of December (yeps: we're in Germany at the moment, spending some time with our families over Christmas). On Sunday (29th) we're flying back to Canada, to our new 'home' (even though we're kind of still living on camp base and are still looking for a new flat for us in summer).

We want to grow bigger a bit:
  1. to have a real own home in Canada
  2. to have a bit more space for all our stuff (lots of it is still with our parents who were so kind to take care of them for a while) and
  3. because we're not only waiting for the birth of Jesus in this Christmas time, but also for the birth of our own child in a few months! :-)
 Yeees: in 6 months from now, we're having a baby...!!! =)

Isn't that crazy?? So wonderful, but also so incredible somehow...

We're really looking forward to our small cute family addition =)

Even though we planned and wished for a child, it's still somehow unreal. Especially for me: there is a small human being in my belly.... I mean, still growing, and of course everybody knows how that works with pregnancy, but if suddenly you are the pregnant woman it's something else!! 
It's unbelievable how much you can love somebody that is not even there yet (not really visible, you know?!) *.* It's true: we do love our child already, even though it's not really noticeable....

By the way: I know it's somehow weird, but I'm wondering on one hand how I can not notice much of my pregnancy and on the other hand how can somebody not notice that their pregnant? I hardly feel the child and it's already 10 cm big! But I also do notice a lot of changes in me....
You'll have to ask my husband if I'm a typically moody pregnant woman, but I do notice that I need more food than before and definitely more sleep! Also: How can I get so tired by just carrying a laundry bag up to the laundry room???! 
I don't want to complain at all though: I'm feeling really well and I survived the first 15 weeks without any big problems, nausea, sickness or other discomforts and I hope and pray that it will continue to be that relaxing =) ;-)

I will definitely write a little bit more, when there is more to tell. 
Now that I finished writing this article I'll go back to helping Kevin to clean out our flat (no worries, I won't carry too much weight or do something stupid....;-)). 
(Well - I'm posting this a little later than I wrote it, so: everything is done and everything went well!:))

We wish you all the best and hope you had some great holidays! We're happy to have seen some of you around Christmas and wish you a blessed start into the new year!

Let God bless you with lots of gifts, as we feel very gifted and blessed these days <3

See you soon,
Best wishes Fiona (&Kevin) =)

Samstag, 5. Oktober 2019

Gastfreundschaft - Feeling at Home

Road Trip Part III

Ich habe in meinem letzten Post viele Menschen erwähnt, aber nicht ernsthaft viel erzählt...

Es ist erstaunlich, wie man sich unter so vielen fremden Menschen doch irgendwie zu Hause fühlen kann - wir haben uns, egal wo, einfach Willkommen gefühlt!

Unsere ersten richtigen Begegnungen auf unserem RoadTrip fingen in Dawson an - Alex, Kim & Mo kannte Kevin ja schon und auch ich wurde sehr herzlich aufgenommen in die Gemeinschaft! David, der Besitzer der Mine, hat uns spät am Abend herzlich empfangen, obwohl er erst dachte, wir wären fremde Menschen, die gerade sein Grundstück befuhren. Nachdem er uns erkannt hatte (also Kevin) gab es erstmal ein Bier und das Angebot einer heißen Dusche (es war kühl und regnete). Am nächsten Tag bekamen wir dann die Hütte und den Auftrag "Macht was ihr wollt, nutzt den Highbanker & behaltet was ihr findet - und genießt euren Urlaub"! David hat mir sogar für Kevin Gold in die Hand gedrückt, was ich ihm erst geben durfte, als wir wieder weg waren (sollten wir nichts finden). Gastfreundlich & Großzügig! 
In, und um Dawson trafen wir Alfredo, der uns ein paar Stunden gute Erde in unsere Pfannen geschaufelt hat und uns das Gold behalten ließ, dann John&Judy und Jack&Nancy beim Goldschürfen. Jack erzählte, dass er immer Fotos mit Menschen macht und dann Collagen erstellt, um seiner Familie zu zeigen, welch nette Menschen er trifft (daher auch unser Foto). :-) Und John und Judy trafen wir 4 Tage später auf dem Motelparkplatz wieder, wo unser Auto nicht mehr wollte, ließen ihre Burger kalt werden und baten Johns Bruder Peter, um 9 Uhr Abends, her, um unser Auto zu reparieren - was dieser kostenlos für uns machte. Wir sind immer noch sooo dankbar!!
In Whitehorse haben wir dann Fred&Suzie als Nachbarn auf dem Campingplatz gehabt. Fred&Suzie kamen gerade von ihrem 3-wöchigen Kanutrip zurück und haben uns den Tip gegeben, im Westen den Kluane National Park zu sehen, wenn wir Zeit haben - super Tip! Super Paar! Mit knapp 60 Jahren möchte ich auch gerne noch so fit sein und auf Kanutour gehen! Ben&Lena waren leider nicht mehr da - auch ein super nette junges deutsches Paar auf Panamerika-Reise. 
Die Zeit am Kluane National Park war wunderschön. Hier waren wieder weniger Menschen unterwegs. Erst auf unserer Durchreise nach Watson Lake konnten wir uns wieder länger mit Menschen unterhalten. Ein Mann auf einer Bank hat uns seine Lebensgeschichte erzählt, Fragen zu unserer Reise gestellt und uns dann viel Segen Gottes gewünscht. Und eine der netten Frauen im Visitor Center von Watson Lake hat uns mit allem weitergeholfen, was wir suchten, und uns einen Extra Stempel für unsere Yukon-Reisepässe geschenkt (man sammelt in Orten im Yukon Stempel & kann etwas Gold gewinnen - leider wussten wir das in Dawson noch nicht, haven dort daher trotz unserer Besuche keine Stempel erhalten - die Frau fand das schade und hat uns dafür einen doppelt gezählt :-)). 
Auf dem Weg in den Süden - naja - Watson Lake bis Alaska (Hyder) sind wir dann an Jade City vorbei gekommen, wo man uns freundlicherweise Alufolie & Panzertape, zur kurzzeitigen Reparatur unseres Auspuffs, geschenkt hat. Dort trafen wir auch Lana Larouche - ernsthaft: sie ist eine Künstlerin! In den 15-20 Minuten die wir dort waren, hat sie ein Kunstwerk auf Jade gemalt. Wunderschön & super schnell - schaut euch ihre Instagram Seite an - beeindruckend!
In Vanderhoof durften wir uns für 5 CA$ den kompletten Rest an Feuerholz mitnehmen (das war echt viel!) und in Jasper hat die Lady am Overflow Camping unsere Kamera Akkus aufgeladen, obwohl sie das dort normalerweise nicht machen. Das erinnert mich an den netten, älteren Herren am Whitehorse Campground, der uns, nachdem ich Interesse an seiner Holzschnitzkunst gezeigt habe, statt 5 Stücke Holz eine ganze Schubkarre voll mit Feuerholz gegeben hat. 

Es ist einfach super zu sehen, wie viele freundliche Menschen aus allen Kulturen hier anzutreffen sind. Der Besitzer des Rivermount Motel in der Nähe von Little Fort war einer der freundlichsten Campground Halter, die wir getroffen haben - super lieb <3 und auch die Stories, die uns 2 Paare aus Deutschland und Österreich (Annemarie&Jan & Melina&Christopher) von ihrer Reise erzählt haben, zeugen von ausgesprochener Gastfreundschaft.

Sicherlich werden mir später noch weitere nette Menschen einfallen, die ich hier eigentlich erwähnen müsste & enden tut es mit unserem Road Trip bestimmt nicht:
Tim & Kari haben so liebevoll ihren Kellerraum wieder zur Verfügungen gestellt, Rob&Kim haben uns für unsere Trip einiges an Material geliehen und Tom&Dan haben uns super viel mit unserem Auto geholfen.
Zurück in Hope hat uns die fröhliche junge Besitzer von Hope Outdoors (Lilly) mit den Worten 'Welcome Back' einen Sticker für unser Auto geschenkt und der Besitzer des Bookstore hält für uns Ausschau nach speziellen Büchern..
Zu guter letzt hatte Dave für uns ein Paket im Büro angenommen, während wir weg waren und Giulia&Natalia haben vor Kurzem zusammen mit ihrer Mama für uns gekocht! 

Es hört nicht auf mit den Freundlichkeiten! Wir sind gesegnet und dankbar so viele klasse Menschen getroffen zu haben und auch im Camp von wundervollen Menschen umgeben zu sein.

Ich bin gespannt auf weitere Begegnungen und freue mich euch das nächste Mal mehr vom Camp zu berichten....

PS: Danke auch an DICH und dass du meinen Beitrag liest! --> Bleib gesegnet! <3


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In my last Post I talked about a lot of people, but didn't really tell you a lot about them...

It is impressive, how we could feel right at home, being with a lot of strangers - we did feel welcome, no matter where we went!

Our first real encounters on the Road Trip started in Dawson - Kevin already knew Alex, Kim & Mo, but even I was welcomed to the group community from the beginning! David, owner of the goldmine we went to, welcomed us warmly late at night, even though he first thought we were tourists trespassing in his grounds. After he recognized us (well, Kevin), we were directly invited for a beer and to having a hot shower (it was pretty cold and rainy that day). The next day he gave us the offer of sleeping in the cabin and told us 'Do whatever you want to, use the Higbanker, keep what you find and enjoy your holiday'! David even gave me Gold for Kevin, that I wasn't supposed to give him till after we left the mine (just in case we didn't find any gold, he said). Hospitality and Generosity!
In and around Dawson we met Alfredo, who gave us a lot of his good ground to pan and let us keep the gold we found, then John&Judy and Jack&Nancy while gold panning. Jack told us that he always takes photos with the people he meets, to put together Collages and show them to his family (hence the photos we have with them). :) And John & Judy were the once that we met 4 days later on a parking lot in front of a Motel & Campground, where our car had broken down. They let their dinner go cold and called Johns brother Peter at 9 PM, who helped us (for free) to repair our car. We are still sooo thankful about that!!
In Whitehorse we had neighbors called Fred & Suzie on our campground. Fred&Suzie just came back from their 3 week canoe trip and gave us the tip to go and see Kluane National Park, if we have the time. Great tip, great couple! I hope that with around 60 years I am still as fit as they were, going on canoe trips! Ben&Lena weren't on the campground anymore - also a really nice young couple from Germany on Panamerica Tour. 
The time at Kluane National park was beautiful. There wasn't a lot of people around though.
On our way to Watson Lake we had a better chance of talking to people then. One guy, sitting on a bench somewhere, told us his life story, asked a lot of questions about our RoadTrip and then sent us on our way with the words "May God bless you further!". And one of the nice Ladies working in the Visitor Center of Watson Lake helped us with everything we needed and gave us an extra stamp for our Yukon Passports (you collect stamps in all the places in Yukon and win a piece of gold - we didn't know about that challenge while being in Dawson though, so we didn't get any stamps there even though we've been to most of the places. The Lady heard about that and out of compassion counted one of our stamps twice :-)). 
On our way south - well, Watson Lake to Alaska (Hyder) - we came through Jade City, where a nice guy gave us tin paper and duct tape for repairing our car exhaust. We also met Lana Larouche there - seriously: she's a great artist! We've been there for about 15-20 minutes and she drew a piece of art on Jade while we were here. Beautiful & super fast - have a look at her Instagram Account - impressive!
In Vanderhoof we were allowed to take all the firewood that was left for only 5 CA$ (and that was a lot!) and the Lady at the Overflow Campground in Jasper charged our camera batteries, even though they normally don't do that. That reminds me of the sweet, older Gentleman at the Whitehorse Campground who, after I showed a lot of interest in his wood carvings, gave us instead of 5 pieces a whole load of firewood for the night. 

It is just amazing to see, how many friendly people from all nations walk around here. The owner of the Rivermount Motel close to Little Fort was one of the friendliest Campground owners we met - really lovely <3 and the stories, two couples from Germany and Austria (Annemarie&Jan &Melina&Christopher) told us from their travels, tell about a lot of hospitality as well.

I know that later, I will remember even more people that I should have mentioned right now, and I'm pretty sure that it doesn't end with our Road Trip:
Tim&Kari, for example, let us sleep in their basement again, Rob&Kim borrowed us a lot of material for our RoadTrip and Tom&Dan helped us a lot with our car beforehand.
Back in Hope, the cheerful young Lady from Hope Outdoors (Lilly) welcomed us back with giving us a sticker for free and the owner of the bookstore is already looking for certain books for us, holding them back so we can buy them...
Last, but not least, Dave took hold of a package for us while we were gone and Giulia&Natalia invited us to a meal, cooked together with their mum, when we got back!

It doesn't stop there with all the kindness! We are blessed and so thankful to have met that many wonderful people on our Road Trip and to being surrounded by so many wonderful people at camp.

I'm excited to have more of those good encounters and am looking forward to telling you more of Camp the next time...

PS: Also a huge thanks to YOU that you are reading my post! --> Stay blessed! <3

Dienstag, 27. August 2019

Goldrush - Abenteuer im Yukon

Road Trip Part II


Das Leben ist bunt in Dawson City. Hier laufen viele verrückte Menschen rum: Miner, Hippies, Travel-Worker und noch mehr Touristen (auch liebevoll 'Earth Muffins' genannt)...
Das Hauptthema: GOLD.

Vor über einem Jahrhundert wurde Dawson City zu einer großen Stadt mit vielen, vielen Menschen im Goldfieber. Heute sind nicht mehr allzu viele übrig, doch die hartgesottenen Miner bleiben und machen Dawson auch noch aktuell zu einer Goldstadt. Hier laufen die Studis, die sich mit einem Nebenjob über Wasser halten, neben Millionären rum. 
Erkennen tut man es nicht: Mit unseren dreckigen Wanderstiefeln und Arbeitslosen werden wir im Supermarkt sogar kurz für Locals gehalten. Gewohnt haben wir fast wie Locals. Wir durften die Woche in einer kleinen super süßen Holzhütte mit Kamin übernachten. Das war genial, da es nachts irgendwann echt kalt wurde (tagsüber 27 °C und nachts ist unser Auto zugefroren...). Da war die Hütte doch sehr viel gemütlicher als im Auto, Zelt oder Hängematte zu schlafen.
Gearbeitet, wie die Miner, haben wir sogar auch ein wenig. David Miller, der Besitzer der Mine, den wir besucht haben, war so großzügig uns auf seinem Gelände einen Highbanker nutzen zu lassen. So haben wir mehrere Tage fleißig Gold geschürft. Ich muss ja gestehen: ein ganz klein wenig wurde auch ich vom Goldfieber gepackt...(aber pssst...verratet es nicht meinem Mann :-P). Wenn die Sonne scheint und man Tonnen an Erde schaufelt & wäscht und dann das erste Goldflake glitzern sieht, da möchte man doch mehr finden (und dabei kann ich echt wenig mit Gold anfangen). 

Nebenbei haben auch wir uns dem Tourismus angeschlossen und uns einen Tag Dawson & die Shops, den riesengroßen Schwimmbagger (Dredge No. 4) und die City von oben (dem Dome) angeschaut. Dabei haben wir unterwegs noch super nette Menschen getroffen, von denen uns ein Paar sogar 4 Tage später bei einer Autopanne gerettet hat (es war zum Glück nur ein lockeres Kabel - unser 'Blaze' hält sich sonst sehr tapfer und stark). Wir sind Peter noch immer dankbar für die kostenlose Reparatur und John&Judy für ihre Hilfe. 

Generell haben wir so viele freundliche Menschen getroffen:
Kim, Alex & Moritz (Freunde von Kevin & die Gewinner von der DMAX-Show, die wir besucht hatten); Alfredo, der Miner; Ron, Brent & Dirk von Goldbottom; Jack & Nancy aus Florida; Ben & Lena aus Deutschland...eine bunte Vielfalt, die ich noch ausweiten könnte....
Alles in allem eine geniale Woche in Dawson City!

Und wenn man dann mit einem leckeren Sandwich von Cheechakos Bake Shop oder einem Burger von Riverwest Bistro dasitzt, sich eine Show im (Diamond Tooth) 'Gerties' ansieht und eine Runde Blackjack spielt - wenn man dann alles Revue passieren lässt und sich an das ganze Gold vom Clean Out erinnert, den wir uns ansehen durften,... Ja,... dann hat mein Mann vielleicht Recht, wenn er sagt, dass es doch ganz cool ist, wenn Gott einen direkt aus der Natur heraus bezahlt.....! 

(Es folgen bald ein paar neue Fotos und auch weitere Geschichten, von dem was uns nach Dawson City so passiert und entgegengekommen ist…)

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Life is colorful in Dawson City. There is a lot of crazy people walking around here: Miners, Hippies, Travelworkers and more tourists (also called ‘Earth Muffins’)…
The main topic: GOLD.

A century ago, Dawson City became a big City with lots and lots of people having, what’s called ‘Gold Fever’. Today, not many of those are left, but some of the really hardworking Miners stayed and made sure Dawson can still be called a Gold-City. There is students, not having a lot of money left after paying their rent by working at the shop around the corner, sitting right next to millionaires. Though you can’t see the difference: with our dirty boots and work wear in the supermarket even we were thought to be locals. 
We were nearly living like locals: During our week we were able to sleep in a sweet tiny wooden cabin with a chimney. It was awesome, because nights got really cold (during the day we had around 27 °C and at night our windows on the car froze…). The cabin was definitely cozier than sleeping in the car, tent or hammock.
Working like the miners, we definitely did. David Miller, the owner of the mine, we visited, was really generous, letting us work with a Highbanker on his mine. So we were actually gold panning a few days. I have to admit: I kind of started to have a little Gold Fever myself… (but shussssh…. Don’t tell my husband :-P). When the sun’s shining and you shovel tons of earth into a highbanker and then see the first tiny gold flake, you definitely want more (and that’s me talking about something I don’t even like that much…the color gold or golden jewelry in general…).

Next to that, we were being tourists as well, taking a day to go sightseeing in Dawson and it’s shops, seeing the big Dredge No.4 and the City from the top (the Dome). During that time we met a lot of really nice people, a couple of them were even saving us, four days later, when our car didn’t work anymore (lucky us - it was only a loose cable – our ‘Blaze’ is working pretty well and smooth so far). We are still so grateful for Peter who repaired our car free of charge and grateful for John&Judy who helped us out.

We met so many nice people in top of that:
Kim, Alex & Moritz (Friends of Kevin & winners of the DMAX-show, we visited); Alfredo, the miner; Ron, Brent & Dirk from Goldbottom; Jack&Nancy from Florida; Ben & Lena from Germany… a colorful diversity, that I could expand….
All in all, a wonderful week in Dawson City!

And when I’m sitting there with a delicious sandwich from Cheechakos Bake Shop or a Burger from Riverwest Bistro, watching a Show in the (Diamond Tooth) ‘Gerties’ playing a round of Blackjack – when I’m thinking about everything that happened and remember the gold, we saw, during the Clean Out, we were able to experience,…Yeah,….then my husband might be right, when he says, that it is kind of cool, when God pays you directly out of nature…!


(More photos will follow and more stories about what happened after Dawson City as well…)

Montag, 12. August 2019

Wildlife Pur - BC Crossing

ROAD TRIP PART I


Unsere erste Woche bestand hauptsächlich aus fahren, fahren und weiter fahren....
Denn statt mal eben in wenigen Stunden Deutschland zu kreuzen, sind wir von Süd- nach Nord-Kanada unterwegs gewesen. Strecke: ca. 2775 km. Zeit: ca. 35 Stunden... und das auch nur, wenn man einfach so durchfährt. Ohne Pausen, ohne tanken,...

Wir? Wir haben 5 Tage gebraucht.
5 Tage - einmal von Hope bis Dawson City. Und unterwegs? Nichts... Naja, das stimmt nicht ganz.

Am ersten Tag - bis Quesnel - kam noch alle paar Kilometer (ca. 20-30km) eine Stadt, ein Ort, ein Dorf. Menschen, Autos, Tankstellen, Tim Hortons (Kaffee, Essen & Wifi)... Das waren die ersten 500 Kilometer.
Der nächste Tag wurde schon einsamer. 700 km mit ab und an größeren Orten, aber deutlich weniger Einwohner UND: höhere Spritpreise.
Der dritte Tag war unser längster: ca. 900km und so gut wie nichts und niemand unterwegs.
Jedoch: WILDLIFE!!
DIE Einwohner der kanadischen Wildnis waren unterwegs: Bären! Einsame Bären, Bärenmamas mit Junges - es war so süß! Und natürlich Natur: Wald und Berge soweit das Auge reicht. Wunderschön.

Wir haben diese Tage sehr genossen. Rasten auf Plätzen mit genialer Aussicht, schwimmen in klären Bergseen und viele viele Tiere.  Auf unserem Weg von Whitehorse bisher Dawson haben wir dann sogar noch eine Elchkuh gesichtet. Damit sind wir happy in Dawson City angekommen... :-)

In Dawson waren dann doch auch wieder ein paar Menschen unterwegs - dazu aber mal später mehr.

Ein paar Bilder unserer Fahrt von BC in den Yukon, der Landschaft und des Wildlife versuche ich auf der Seite ‘Fotos unserer Abenteuer’ zu laden :)

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Our first week was mostly driving, driving and driving even further...

Because instead of crossing Germany in a few hours, we drove from South to North Canada. Distance: around 2775 km. Time: about 35 hours... and only when driving without any meal, sleep or gas breaks...,

We? We needed 5 Days.
5 Days - from Hope to Dawson City.
And on that way? Nothing.... well that’s not totally true.

On our first day - to Quesnel - we crossed every 20 to 30km a city, town, a place. People, cars, gas stations, Tim Hortons (coffee, food & WiFi)... that was the first 500km. 
The next day was a little bit lonelier. 700 km with a few places in between but way less people AND definitely way more expensive gas.
The third day was our longest: approx. 900km and mostly nothing and nobody. 
But: WILDLIFE!
THE inhabitants of the Canadian wilderness were coming out of the woods: bears! Lonely bears, mama-bears with cups - so cute! And of course nature - forests, greens and mountains as far as you can see. Beautiful! 

We really enjoyed those days. Rest Areas with the most amazing views, swimming in clear lakes in the mountains and many many animals.  On our way from Whitehorse to Dawson we even saw a female moose. We arrived in Dawson City very happily... :-)

In Dawson there were even a few more people then - but more of that later.

I’ll try to upload a few photos of our drive through BC into the Yukon, the landscape and wildlife on the page ‘Fotos unserer Abenteuer’. :)